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Burkina Faso Rollstuhlprojekt SO-Europa Uganda Vereinsinformationen

Nr. 25 vom 22.12.2021

Liebe Mitglieder, Mitarbeiter-, Spender- und Unterstützer*innen,

jedes Jahr vor Weihnachten überlegen wir uns in der Vorstandschaft, wie wir Sie/Euch so kurz und gleichzeitig umfassend wie möglich über unsere Hilfsprojekte informieren können. Dabei dürfen aber unsere weiteren Projekt-Planungen und die anstehenden Herausforderungen auch nicht zu kurz kommen.

Wir sind keine professionellen Berichterstatter aber eines haben wir auch gelernt: „Bilder sagen mehr als Worte“! Allerdings macht uns da die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen gewaltigen Strich durch die Rechnung! Wir dürfen keine Bilder zeigen, wenn uns die Menschen ihr Einverständnis nicht gegeben haben. Das Veröffentlichen von Bildern behinderter Menschen, insbesondere auch Kinder, ist unter Strafe gestellt, wenn kein ausdrückliches Einverständnis vorliegt. Das ist bei Bildmaterial aus Ländern der Dritten Welt, wo oftmals Schreiben und Lesen nicht bekannt sind, fast unmöglich. Aber genau diesen „Ärmsten der Armen“ in ihrer misslichen Lage zu helfen, aus ihrer Hilf- und Würdelosigkeit herauszukommen, ist unser Ziel! Doch wie können wir Spendenwerbung betreiben, wenn wir keine Gesichter und schon gar keine behinderten Menschen zeigen dürfen?!

Dennoch versuchen wir es. Wir berichten, wie beschwerlich die Arbeit im Vorfeld ist, wenn man bedürftigen Menschen helfen will. Wir zeigen Fotos unserer Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe, unserer mit wertvollen Wirtschaftsgütern gefüllten Halle in Oberhausen, von beschwerlichen LKW-Beladungen und dem Abladen vor Ort, usw. Dass die Hilfe bei den Bedürftigen ankommt und dort Freude und bei Behinderten sogar ein Zugewinn an Menschenwürde entstanden ist, können Sie sich/Ihr euch sicher selbst vorstellen.

Über unsere Entwicklungsprojekte in Afrika haben wir schon im letzten Infobrief ausführlich berichtet. Für uns war die Einstufung von Burkina Faso 2020 als eines der ärmsten Länder der Welt mit einer 90%-Förderung durch das Entwicklungshilfeministerium für neue Investitionsprojekte sehr vorteilhaft. Für früher genehmigte Projekte gibt es leider nur eine Finanzierung von 75%, d.h. wir müssen 25% selbst beisteuern, während es bei neuen „nur noch“ 10% sind. Dies versetzt uns in die Lage, im Lauf des Neuen Jahres eine weitere Grund- und Realschule in Burkina Faso zu bauen.

Die vier Gebäude und Toiletten umfassende Berufsschule in Burkina Faso wurde zum Schuljahresbeginn im September in Betrieb genommen. Jetzt haben wir beim Entwicklungshilfeministerium ein Agrar-Förderprojekt beantragt, das die Lebensmittelversorgung durch unsere Agrar-Genossenschaft in der Region verbessern soll. Dies beinhaltet auch eine Lehrwerkstatt für Agrargeräte- und Solaranlagen-Mechaniker.

Die Inklusionsschule in Uganda wird voraussichtlich im Mai 2022 ihren Betrieb aufnehmen, wenn die seit über einem Jahr andauernden Schulschließungen wegen Corona beendet werden. Da ist auch schon ein Nachfolgeprojekt im Antragsstatus für einen Integrativen Kindergarten. In 2-3 Jahren soll dort auch eine Werkstatt entstehen, wo behinderte und nicht-behinderte Jugendliche einen Beruf erlernen können.

Der Bau des Krankenhauses in Burkina Faso geht Corona-bedingt etwas langsamer vonstatten als geplant, aber die Fertigstellung ist im Frühjahr 2022 abzusehen. Leider mussten wir hier Kostensteigerungen von über 20% durch Materialknappheit verkraften. Dafür hat uns das Entwicklungshilfeministerium jetzt eine Geldmittel-Aufstockung von 138.000 € genehmigt, wovon wir allerdings 34.500 € zusätzlich beizusteuern haben.

Und hier muss jetzt unser größtes Sorgenkind aber auch unsere Herzenssache wieder zur Sprache kommen! Die Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe mit den beiden hauptberuflichen Arbeitskräften C. Wieschalla und U. Dübon ist sehr produktiv und vor allem wird hervorragende Qualität produziert. Allerdings haben wir jeden Monat Personalkosten und Pacht für die Werkstatträume in Höhe von über 5.100 € zu finanzieren. Dazu kommen Kosten für Ersatzteile und Vollgummi-Bereifung der Rollstühle und unser Eigenanteil für die Fracht von rund 2.400 €, was insgesamt 7.500 € ergibt. Dieser Betrag ist mittlerweile von uns vollständig durch Spenden zu finanzieren.

Deshalb muss ohne Unterlass die Werbetrommel für dieses wichtige Projekt gerührt werden! Es gibt (leider) Menschen auf dieser Welt, für die ein instand gesetzter Rollstuhl überlebensnotwendig ist. Sie kriechen im Dreck auf Händen und Knien, infizieren sich mit Bakterien was schlimmstenfalls zum Tode führt. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Stiftung Nussbaum Medien und die Sparkasse Karlsruhe für die beiden erfolgreichen Online-Spendenwettbewerbe im Dezember 2021.

Oder denken Sie an Kinder, die infolge Muskelschwäche nicht laufen lernen können. Ihnen hilft oft ein Rollator (wie ihn unsere alten Leute benutzen), um laufen zu lernen und somit von einer lebenslangen Behinderung verschont zu bleiben.

Deshalb unsere Bitte: Helfen Sie mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren dieses und andere Projekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe und der ganzen Kurpfalz kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Wir waren sehr froh, dass dieses Jahr wieder unser traditioneller Info-Abend am 9. November stattfinden konnte und hoffen, dass dies auch in 2022 wieder möglich wird.

Wir möchten zu diesem Jahresende allen unseren Geld- und Sachspendern und unseren aktiven und passiven Mitgliedern und Mitarbeiter/innen für Ihre/Eure großartige Unterstützung danken! Denn nur aus diesem Hilfe-Miteinander besteht und entsteht „Konvoi der Hoffnung“!

Wir wünschen Ihnen/Euch allen ein frohes Weihnachtsfest, sowie Glück und vor allem Gesundheit für 2022!

Der Vorstand des Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V.

gez. Manfred Rölleke – Bernhard Schilling – Charly Bechle – Dr. Roland Fuest

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Rollstuhlprojekt SO-Europa

Spendenwettbewerb 2.0

Liebe Interessierte,

vor zwei Wochen habe ich Ihnen geschrieben, dass die Stiftung der Nussbaum Medien unseren Verein zu einem Spendenwettbewerb eingeladen hatte, bei dem ein Preisgeld von 20.000 € anteilig auf die teilnehmenden Vereine verteilt wird. Die Aktion lief bis zum 12. Dez. 2021, 23.59 Uhr. Sie haben für uns den Betrag von 9.670 € gespendet. HERZLICHEN DANK! Noch fehlt die Schlussabrechnung, aber nach den vorläufigen Zahlen dürfen wir auf ca. 1.500 € anteiliges Preisgeld hoffen. Das ist sehr schön.

Jetzt bekamen wir vergangene Woche eine erneute Einladung, diesmal von der Sparkasse Karlsruhe. Beginn ist am Montag, 20.12.2021 um 09.00 Uhr (also nicht vorher einzahlen!). Das gesamte Preisgeld beträgt 10.000 € und wird auf insgesamt 44 Vereine verteilt. Aber die Sache wird sehr sportlich:

Die Sparkasse Karlsruhe wird jede Spende, die eingezahlt wird bis 50,00 € VERDOPPELN. Höhere Einzelspenden als 50,00 € erhalten den Maximalbetrag von 50,00 gutgeschrieben. Die Aktion läuft solange, bis das Preisgeld aufgebraucht ist (längstens aber bis 24.12.2021, 23:59 Uhr).

Fehlt Ihnen noch ein Weihnachtsgeschenk oder wissen Sie vielleicht nicht, was Sie schenken könnten? Dann schenken Sie unserem Projekt eine Spende und erhalten eine Geschenkurkunde, die Sie weitergeben können. Dazu genügt eine kurze eMail an konvoi@konvoi-der-hoffnung.de nach der Spende.

Damit machen Sie aus einem Geschenk gleich zwei und die Sparkasse verdoppelt die Spende für uns. 😃

Hier ist der Link zum Spenden:

Projekt „Klimaschutz trifft Behindertenhilfe“

Dieser Link leitet Sie weiter auf die Projektseite der Sparkasse Karlsruhe -wirwunder- beim Spendenportal betterplace.org. Sie sehen oben auf der Seite auf rotem Grund das Logo „wirwunder“ und Sparkasse Karlsruhe und darunter dann die Projektseite bei betterplace.org. Nur beim Aufruf über diesen Link nimmt Ihre Spende am Wettbewerb teil! Die technische Abwicklung wird vom Spendenportal betterplace.org im Auftrag der Sparkasse Karlsruhe und Konvoi der Hoffnung vorgenommen.

Jetzt rechne ich nochmals ganz fest auf Ihre Unterstützung in diesem Jahr (und wenn Sie mehr als 50,00 € spenden möchten, könnte man das ja vielleicht über ein anderes Konto oder über den/die Partner/in mit eigener eMail-Adresse versuchen).

Herzlichen Dank!

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Rollstuhlprojekt

Spendenwettberb

zu verschenken haben wir hier nichts, aber mit Ihrer Hilfe können wir gewinnen:
Nämlich den Anteil an einem Preisgeld von 20.000 € von der NUSSBAUM Stiftung.

Die Nussbaum Stiftung hat eine Anzahl regionaler Projekte ausgewählt, Konvoi der Hoffnung gehört mit der Rollstuhlwerkstatt dazu! Für die anteilige Berechnung des Preisgelds werden alle Spendeneingänge im Zeitraum 05. Dez. 2021 0:00 Uhr – 12. Dez. 2021 23:59 Uhr der teilnehmenden Projekte aufaddiert und dann entsprechend dem prozentualen Anteil diese 20.000 € verteilt.

Gewertet werden allerdings nur Spenden, die über das Spendenportal der Stiftung eingehen. Sie erreichen dieses Spendenportal über diesen Link:

https://nussbaum.engagementportal.de/projects/102868

Gespendet werden kann mittels SEPA-Lastschrift, giropay, paypal oder Kreditkarte.

Alle Spenden zuzüglich des anteiligen Preisgeldes erhält Konvoi der Hoffnung in voller Höhe Anfang des nächsten Jahres gutgeschrieben. Sie können eine Spendenquittung erhalten. Die Nussbaum Stiftung hat für diese Aktion die Online-Plattform betterplace.org damit beauftragt. Die Spendenquittungen werden Ende Februar 2022 automatisch versandt.

Bitte spenden Sie für diese Aktion ausschließlich über diese Nussbaum-Projektseite, denn Zahlungseingänge auf einem anderen Weg werden nicht gewertet! Das wäre schade.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Manfred Rölleke, Charly Bechle, Roland Fuest und Bernhard Schilling

medizin-0108.gif von 123gif.de

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Burkina Faso Rollstuhlprojekt SO-Europa Uganda

Weihnachtsspenden-aktion für Firmen

Der Informationsabend am 9. November 2021 ist bereits Vergangenheit, doch die darin vorgestellten Projekte sollen im kommenden Jahr intensiv mit Ihrer Unterstützung voran gebracht werden.

Sie können dies mit Ihrer Spende persönlich beeinflussen. Wenn Sie Firmeninhaber sind, gibt es auch die Möglichkeit, werbewirksam für Sie (und natürlich auch für uns 🙂) mit einer Spende eines oder mehrere dieser Projekte zu unterstützen. Wie geht das?

Ganz einfach: Anstelle der Verteilung von Weihnachtsgeschenken an Kunden, Geschäftsfreunde, ausgefallene Weihnachtsfeiern etc. machen Sie eine Spende für eines der Projekte. Sie erhalten von uns dafür bspw. eine Urkunde, Bildmaterial und eine Beschreibung des Projekts, das Sie unterstützt haben. Dies können Sie dann an Ihre Geschäftsfreunde versenden und/oder in Ihren Geschäftsräumen aushängen.

Sie sind Privatperson? Na, dann fragen Sie doch einfach einen Bekannten, der selbständig ist, ob er nicht mitmachen möchte.

Falls Sie am Informationsabend nicht teilnehmen konnten, können Sie die Filmaufzeichnung in HD-Qualität gerne hier anschauen.

Hier ist der Link:

Zum Film in HD-Qualität vom Informationsabend, 3,5 GB, 2:21 Std.

(Mit diesem Link können Sie das Video entweder herunterladen und später ansehen oder gleich in Ihrem Internet-Browser abspielen.)

Vielen Dank!

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Rollstuhlprojekt

Rohstoffmangel

Wie unser Werkstattleiter mitteilt, ereilt uns jetzt auch noch der Rohstoffmangel nachdem die Geldspenden ebenfalls zurück gegangen sind.

Wir suchen dringend gebrauchte Rollstühle zur Prüfung, ggfs. Instandsetzung und Versand in mehrere Länder Afrikas. Wenn Sie einen nicht mehr benötigten Rollstuhl zuhause haben, könnten Sie uns den schenken?

Bitte leiten Sie diese Nachricht auch an Ihre Freunde, Bekannten und Verwandten weiter. Jeder Rollstuhl zählt.

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Burkina Faso Rollstuhlprojekt SO-Europa Uganda

Info-Abend am 9. Nov., 19:00 Uhr

zum Auftakt der diesjährigen Weihnachtsspendenaktion wird wieder zu einem Informationsabend über die verschiedenen Projekte unserer Hilfsorganisation eingeladen. Sehen Sie aus erster Hand, was bisher geschah und wie die weitere Realisation der Projekte voranschreitet.
Nachdem im letzten Jahr diese Veranstaltung leider den coronabedingten Beschränkungen zum Opfer fiel, möchten wir Sie in diesem Jahr am

Dienstag, 9. November 2021, um 19:00 im Bürgerhaus Wellensiek&Schalk

in 68794 Oberhausen-Rheinhausen, Jahnstr. 25, willkommen heißen. Nachdem die Pandemie leider noch nicht ganz zu Ende ist, findet die Veranstaltung nach den in Baden-Württemberg geltenden 2G-Regeln statt. D. h. im Eingangsbereich wird eine Kontrolle stattfinden, bitte halten Sie den entsprechenden Nachweis bereit. Zur zügigen Abwicklung sind QR-Codes zur Veranstaltung für Corona-App und Luca-App vorhanden.

Schul- u. Klinikbau in Afrika

Basis für nachhaltige Entwicklung Afrikanischen Staaten fehlt das Geld, um Schulen oder Kliniken zu bauen, dafür haben sie aber Lehrer, die sie sogar bezahlen können. Gebildete Menschen können ihr Heimatland entwickeln und gebildete Mädchen bekommen weniger Kinder; das beste Mittel gegen Übervölkerung!

Neue Anpflanz- und Bewässerungsmethoden in Burkina Faso

Solare Tröpfchen-Bewässerung spart Energie und wertvolles, sehr rares Wasser. Durch das milde Klima kann somit das ganze Jahr über Gemüse für die Versorgung der Bevölkerung angebaut werden. So erhalten junge Bauern eine Perspektive ohne Hungersnöte und bleiben in ihrem Land! 

Ackerbau und Tierzucht für eine Welt ohne Hunger

Kooperationen mit Stiftungen und der KAB Stuttgart und KAB-Uganda erlauben die kostenlose Abgabe von Schweinen, Ziegen und Küken zur Aufzucht an genossenschaftlich organisierte Familien für eine gute und ausgewogene Ernährung in diesem relativ fruchtbaren Land.

Behindertenhilfe in Entwicklungsländern

Wir sammeln Rollstühle, Gehhilfen, WC-Stühle und Krücken in unserer Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe. Dort geben wir zwei ehemaligen Langzeitarbeitslosen Beschäftigung bei der Reparatur von gebrauchten Hilfsmitteln. Diese werden in Schiffscontainer geladen und in arme Länder verschickt wo sie durch hiesige oder dortige Kooperationspartner an die „Ärmsten der Armen“ verteilt werden. So werden wertvolle Wirtschaftsgüter vor der Verschrottung bewahrt und Wiederverwendung dient Umwelt- und Klimaschutz!


Sammelgüter für bedürftige Menschen und Familien

In 6 Sammelaktionen pro Jahr bringen uns unsere Mitmenschen Sachspenden aller Art die sie übrig haben, die ihnen aber zum Wegwerfen zu schade sind. Wir schicken sie mit Lastzügen als Rückfracht nach Ungarn oder Rumänien, um bedürftige Menschen in vielen Dörfern zu versorgen.
Nachdem dieses Jahr das Geldspendenaufkommen bis jetzt um rund 30% geringer ist, bittet Sie der gesamte Vorstand im Namen der Behinderten und im Namen der künftigen Nutznießer unser Projekte in Afrika um Ihre kleine oder etwas größere Spende im Weihnachtsendspurt zum Ende des Jahres.


Für alle, die nicht zu unserem Informationsabend kommen können, versuchen wir einen Filmbericht zu erstellen.

Bereits jetzt herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Manfred Rölleke, Charly Bechle, Roland Fuest, Bernhard Schilling

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Burkina Faso

Agrarprojekt in Burkina Faso

Aktuelle Mitteilung der Welthungerhilfe:
https://www.n-tv.de/politik/41-Millionen-stehen-kurz-vor-Hungersnot-article22864584.html

Unterstützen Sie unser Projekt zur Agrarförderung in Burkina Faso am Rande der Sahelzone! Moderne Tröpfchenbewässerung verringert die immensen Verdunstungsverluste.Einfach den QR-Code mit Ihrer Banking-App scannen und 25 € (oder jeden anderen Betrag) spenden:

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Burkina Faso Rollstuhlprojekt Uganda Vereinsinformationen

Nr. 24 vom 30. Sep. 2021

Liebe Mitglieder, Mitarbeiter-, Spender- und Unterstützer*innen,

nun ist es mal wieder an der Zeit, von unseren Hilfsprojekten zusammenfassend zu berichten und Euch/Sie über unsere Pläne und anstehenden Herausforderungen zu informieren.

Die Berufsschule in Bantougdo/Burkina Faso/West-Afrika ist fertiggestellt und der Unterricht hat bereits begonnen! Für 2022 haben wir dort auch den Bau einer Grund- und Realschule im Dorf Tangoden beim Entwicklungshilfe-Ministerium angemeldet, weil während der Regenzeit schon mehrere Kinder (auch Erwachsene) auf dem Weg zur nächsten Schule am Zufluss zum Stausee ertrunken sind. Unser Finanzierungsanteil beträgt nur 10% = 19.200 €.

In Uganda ist das „Zinunula-Inklusionsschul-Projekt“ beim Innenausbau und für 2022 haben wir den Bau eines Inklusionskindergartens am gleichen Standort angemeldet. Die Finanzierung ist durch unseren Partnerverein gesichert.

Unser Krankenhaus-Projekt in Koudougou/Burkina Faso macht nur langsame Fortschritte, was wohl auch mit Corona zusammenhängt. Trotzdem stehen mittlerweile die zwei Geschosse – zumindest auf den Stützpfeilern – und obwohl (oder-gerade-weil) die Wände noch fehlen, läuft schon der Innenausbau mit sanitären und elektrischen Leitungen. Für dieses große Projekt müssen wir in diesem und nächsten Jahr noch rund 56.500 € Spenden „einsammeln“.

Der „Schullehrgarten Gonsin“ ist fertiggestellt und dient als Schauobjekt für die traditionellen Kleinbauern. Er zeigt, wie mit wenig Wasservorrat in den Schöpfbrunnen, gute Ernten in der Trockenzeit erzielbar sind: mit sparsamer Tröpfchen-Bewässerung. Aus unserem „Großen Agrarprojekt“ wurde Anfang August das erste Kleinprojekt für 2022 beim Entwicklungshilfeministerium beantragt. Mit etwas Glück wird es dieses Jahr noch genehmigt. Unser Finanzierungsanteil beträgt auch hier nur 10% = 6.300 €.

Die letzten Sachspendensammlungen konnten zwar problemlos durchgeführt werden, aber mit den neuen Abgabezeiten am späten Samstagnachmittag können sich offensichtlich nicht so viele Spender anfreunden. Viele Sachspenden musste deshalb unser Team mühsam zwischen den Aktionen abholen. Der Zuspruch ist nach wie vor recht groß, denn die Menschen haben erkannt, dass sie durch die Wiederverwendung noch brauchbarer Dinge doppelt helfen können: einmal den Bedürftigen, die sich Neues nicht leisten könnten, vor allem aber auch uns allen, denn durch Einsparung wertvoller Ressourcen dienen wir dem Umweltschutz. Wir schätzen, dass wir auch in diesem Jahr etwa so viele Hilfsgüter auf die Reise in ärmere Länder schicken werden wie letztes Jahr.

In Zusammenhang mit der Flutkatastrophe Mitte Juli wurde unser Verein auch auf der Hilfeseite des Katastrophenschutzes registriert, damit auch später im Jahr bei Bedarf Sachspenden zur Verfügung gestellt werden können. Die riesengroße (Geld-)Spendenbereitschaft für die Flutopfer haben auch wir zu spüren bekommen. Leider im negativen Sinn, denn unsere Geldspenden sind im Vergleich zu 2020 im gleichen 9-Monats-Zeitraum um fast 30.000 € oder 21% zurückgegangen. Dies treibt uns die Sorgenfalten auf die Stirn, wenn wir an die laufenden Finanzierungsverpflichtungen unserer Hilfsprojekte denken.

Und hier muss jetzt unser größtes Sorgenkind aber auch unsere Herzenssache zur Sprache kommen! Die Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe mit den beiden hauptberuflichen Arbeitskräften ist sehr produktiv und vor allem wird hervorragende Qualität produziert. Allerdings haben wir jeden Monat Personalkosten und Pacht für die Werkstatträume in Höhe von über 5.100 € zu finanzieren. Dazu kommen Kosten für Ersatzteile und Vollgummi-Bereifung der Rollstühle und unser Eigenanteil für die Fracht von rund 2.400 €, was insgesamt 7.500 € ergibt. Dieser Betrag ist mittlerweile von uns vollständig durch Spenden zu finanzieren.

Deshalb muss ohne Unterlass die Werbetrommel für dieses wichtige Projekt gerührt werden! Es gibt (leider) Menschen auf dieser Welt, für die ein instand gesetzter Rollstuhl überlebensnotwendig ist. Sie kriechen im Dreck auf Händen und Knien, infizieren sich mit Bakterien was schlimmstenfalls zum Tode führt. Oder denken Sie an Kinder, die infolge Muskelschwäche nicht laufen lernen können. Ihnen hilft oft ein Rollator (wie ihn unsere alten Leute benutzen), um laufen zu lernen und somit von einer lebenslangen Behinderung verschont bleiben.

Sehen Sie selbst auf den folgenden Bildern wie groß die Not bei diesen „Ärmsten der Armen“ in der „3.Welt“ ist:

Deshalb unsere Bitte: Helfen Sie mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren dieses und andere Projekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe-Heidelberg kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Dieses Jahr kann sehr wahrscheinlich wieder unser traditioneller Info-Abend am 9. November um 19 Uhr im Bürgerhaus Wellensiek & Schalk in Oberhausen-Rheinhausen, Jahnstr. 23-25, stattfinden. Wir müssen aber sicher die 3-G-Corona-Regeln einhalten. Trotzdem, schon heute ein herzliches Willkommen! Wir wünschen Euch/Ihnen allen, dass Sie gesund bleiben oder werden und wir noch lange miteinander für die ‚Gute Sache‘ arbeiten und wirken können.

gez. Manfred Rölleke – Bernhard Schilling – Charly Bechle – Roland Fuest

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Rollstuhlprojekt SO-Europa

Sachspenden sind Klimaschutz

Konvoi der Hoffnung e. V. sammelt schon seit vielen Jahren Sachspenden für Bedürftige. Angefangen hat es während des Jugoslawienkriegs, als viele Menschen ihr Hab und Gut auf der Flucht vor Greueltaten zurück lassen mussten. Mit kleinen und großen Fahrzeugen sind die Mitglieder und Helfer des Vereins damals selbst bis nahe an die Kriegsgebiete gefahren, um den Leuten gesammelte gebrauchte Kleidung und anderes zu bringen. Dies führte auch zur Namensgebung des Vereins.

Die Praxis der Sachspendensammlungen wurde bis heute aufrechterhalten. Glücklicherweise stehen heute nicht mehr Kriegsflüchtlinge im Mittelpunkt der Sammlungen, dennoch gibt es besonders in Südosteuropa auch innerhalb der EU viele Bürger, deren eigenes Einkommen nicht höher ist als das der Menschen in der Dritten Welt.

Man könnte diesen Leuten mit Geld helfen, eine kurze Online-Überweisung auf das Vereinskonto und es wäre für den Spender getan.

Doch mit Sachspenden von noch verwendbaren Dingen helfen Sie nicht nur Bedürftigen. Sie helfen damit uns allen, denn es werden Rohstoffe und CO² eingespart!

Selbstverständlich prüfen wir, bei welchen Sachen es im Hinblick auf die Transportkosten wirklich Sinn macht, diese auf die Reise nach Afrika, Lateinamerika, Südostasien oder den Balkan zu schicken.

Gelegentlich bekommen wir auch Dinge im Rahmen der Sachspendensammlungen, die nicht wirklich für bedürftige Menschen geeignet sind. Da gehört teures zerbrechliches Porzellan genauso dazu wie manche elektrische Fahrräder usw. Auch diese Dinge dürfen Sie uns geben, denn was sich nicht eignet für den Transport zu Hilfsbedürftigen werden wir künftig verkaufen und mit dem Erlös unsere Aufgaben mitfinanzieren.

Damit wären wir wieder bei den Geldspenden. Die benötigen wir nach wie vor dringend, denn Containertransporte sind teurer geworden, Baustoffe für unseren Krankenhausbau in Koudougou kaufen wir nach wie vor am Platz ein und unsere Rollstuhlwerkstatt benötigt auch Geld für ihre Ausgaben.

02.08.2021, Bernhard Schilling

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SO-Europa

31. Juli, 16:15 Uhr

merken Sie sich diesen Termin schon mal vor, denn dann öffnen die Tore in Oberhausen-Rheinhausen, Weiherweg 22, zur nächsten großen Aktion mit Sachspenden.

Wenn Sie fragen „Was wird gebraucht?“, dann lesen Sie doch einfach hier die Liste mit der langen Aufstellung aller möglichen Gegenstände, denen wir einer Wieder-VERWENDUNG ermöglichen.

Sie können aber auch gerne eine kurze Reportage zum Ablauf einer solchen Aktion anschauen, denn bei der letzten Aktion war ein Team des Regionalfernsehens KraichgauTV live dabei.

Neues Leben für alte Dinge – Sachspenden bei Konvoi der Hoffnung e. V.