Das Rollstuhlprojekt

eine ‚Initiative für die Ärmsten der Armen‘

Rund 53.000 Menschen konnten mit diesem einmaligen Hilfsprojekt schon mit gebrauchten medizinischen Hilfsgütern versorgt werden. Hans-Peter Dentler schickte vor 19 Jahren den ersten Container nach Sri Lanka. Unterstützt haben ihn seither ein großes Netzwerk von Hilfsorganisationen, Firmen und Privatpersonen; und seit vielen Jahren auch ein Programm der Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen, das den Transport von Sachspenden in ein Partnerland der deutschen Entwicklungszusammenarbeit mit bis zu 75 Prozent und maximal 20.000 Euro bezuschusst. Vorausaussetzung: Die Sachspende muss förderungswürdig und Antragsteller ebenso wie Empfänger müssen als gemeinnützig anerkannt sein und bestimmte Kriterien erfüllen.

Hans-Peter Dentler gründete im Jahr 2000 die Initiative für die „Ärmsten der Armen“ in der so genannten 3. Welt. Die gemeinnützige Hilfsorganisation Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V. unterstützt ihn seit 2004 durch aktive Mitarbeit von ehrenamtlichen Mitarbeitern in der nach und nach aufgebauten Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe. Er konnte Firmen, Krankenkassen, Orthopädiewerkstätten und Privatpersonen aus ganz Deutschland gewinnen, die mit Geld- und Materialspenden zum Erfolg der Aktion beitragen.

Anfang 2016 übergab er die Verantwortung für dieses einmalige Projekt in die Hände seines Vereins Konvoi der Hoffnung. Denn aus Alters- und Gesundheitsgründen kann er die vielen Verteilreisen ins ferne Ausland nicht mehr bewältigen. Dafür hat er inzwischen auch in den Empfängerländern ein Netzwerk aufgebaut das sich um die Hilfsmittelverteilung in diesen armen Ländern kümmert. Dies sind z.B. Caritas International, Krankenhäuser oder andere Hilfsorganisationen vor Ort.

Bis Ende 2019 wurden 106 Container in rund 25 Länder mit reparierten Rollstühlen, Rollatoren, Toilettenstühlen, Gehhilfen und anderen Hilfsmitteln verschickt und Menschen eine neue Lebensqualität gegeben. Denn in den Entwicklungsländern gibt es kein „Soziales Netz“ für diese „Ärmsten der Armen“.

Diese Hilfsmittel werden uns oft von verschiedenen Organisationen, Firmen und Privatpersonen gespendet. Viele sind noch neuwertig, andere in gut gebrauchtem Zustand. Diese werden von zwei Beschäftigten, Menschen in schwierigen Lebenssituationen und ehrenamtlichen Mitarbeitern repariert und versandfertig gemacht.

Obwohl die Frachtkosten für die großen Übersee-Container in vielen Fällen zum Großteil von der deutschen Entwicklungshilfe bezahlt wird, muss der verbleibende Restbetrag aus unseren Geldspenden finanziert werden.

Anfang 2019 wurde ein neuer Ableger unseres Vereins in Karlsruhe gegründet. Der Konvoi der Hoffnung Karlsruhe e.V. soll nun nach und nach die Verantwortung für diese Projekt von unserem „Mutterverein“ übernehmen.

Allen Spendern und Mitarbeitern, welche diese Aktionen unterstützen, sagen wir hiermit ein herzliches Dankeschön!

Die Finanzierung dieses einmaligen Projektes sehen Sie am nachfolgenden Beispiel des letzten Containers nach Burkina Faso:

  • Containerfracht finanziert von Engagement Global, Bonn = 7.633,50 Euro
  • Fracht-Eigenanteil Konvoi der Hoffnung aus Spenden finanziert = 1.744,50 Euro
  • Container-Entzollung und Verteilungskosten vor Ort von Konvoi der Hoffnung aus Spenden finanziert = 4.852,79 Euro
  • Gesamtkosten dieser Hilfsaktion: 14.230,79 Euro.

Dazu kommen durchschnittliche Personal-, Miet- und Betriebskosten in der Werkstatt von ca. 6.000 Euro im Monat, die ebenfalls von Konvoi der Hoffnung aus Spenden finanziert werden müssen.

Falls Sie dieses Projekt unterstützen möchten, können Sie uns gerne mit Sachspenden oder Geldspenden helfen. Bei Geldspenden schreiben Sie bitte im Verwendungszweck ‚Behindertenhilfe‘ und Ihre volle Adresse (oder E-Mail) damit wir Ihnen eine amtliche Zuwendungsbestätigung für die steuerliche Berücksichtigung bei Einkommensteuer übersenden können.
Hier ein 30-minütiger Filmbericht aus Kenia:

Bitte helfen auch Sie mit, behinderten Menschen eine neue Lebensqualität zu geben, damit auch sie in Würde leben können!