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Vereinsinformationen

Nr. 27 vom 23.08.2022

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen in dieser schnelllebigen Zeit etwas häufiger Infobriefe zu verteilen, um Sie immer aktuell informiert zu halten. Doch Putins Militärschlag gegen die Ukraine hat uns im letzten halben Jahr sehr stark gefordert, so dass einfach keine Zeit blieb einen Brief zu verfassen. Doch jetzt wird es höchste Zeit!

Zunächst lag der Fokus auf der schnellen Beschaffung von großen Mengen Insulin, weil dem Krankenhaus Uzghorod im März das Insulin ausgegangen war, denn viele Fabriken wurden beschossen und die Produktion von Medikamenten zunächst eingestellt. Es ist uns gelungen mit Spendenaufrufen drei Lieferungen im Wert von 62.500 € zwischen Ende März und Mitte Mai nach Uzghorod zu liefern. So konnten viele Diabetiker in der Südwest-Ukraine gerettet werden.

Aber in letzter Zeit wird in der Ukraine alles gebraucht was wir beschaffen können. Familie Skripnik aus Karlsruhe, die eine Paletten-Fabrik bei Lviv (Lemberg) betreiben, mussten diese mangels Ressourcen schließen, hatten dann aber Personal und LKWs zur Verfügung, um Hilfsgüter in die Ukraine zu fahren. So haben sie im Juni schon drei LKW Behindertenhilfsmittel von unserer Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe geholt. Und seit ein paar Wochen laden wir fast jede Woche einen LKW oder einen -Anhänger, in der KW-30 waren es sogar drei, darunter zwei mit 48 Tonnen Baustoffen. Außerdem Sammelware aller Art, Kleinmöbel, Pflegebetten, Büromöbel, Computer, Schulmöbel, Fahrräder, usw., usw. Auch gaben wir schon viele gute Fahrräder an hiesige Ukraine-Flüchtlinge ab, damit sie mobiler werden. Hiesigen Schulen konnten wir schon 38 aufbereitete Computer übergeben, damit hier die ukrainischen Flüchtlingskinder Zuhause mit einem Übersetzungsprogramm ihre Schulaufgaben machen können.

Für die Rollstuhlreparaturwerkstatt benötigen wir weiterhin Ihre Mithilfe: Unser bisheriges Fertigwarenlager in der ehemaligen Notkirche in Karlsruhe-Oberreut wird definitiv ab 1. Oktober abgerissen. Wir sind aber dankbar, dass wir sie – nachdem wir schon Ende 2018 mit der Werkstatt aus Brandschutzgründen umziehen mussten – noch fast vier Jahre kostenlos als Lager nutzen konnten. Jetzt suchen wir eine neue Bleibe für das Fertigwarenlager, besser noch mit Rollstuhlwerkstatt am gleichen Ort. Für beides zusammen bräuchten wir 400-500 m² Fläche mit der Möglichkeit, mindestens einen 12m-Schiffscontainer mit Seitenlader abstellen und beladen zu können. Falls weniger zur Verfügung stehen würden, müssten wir wieder die fertigen Rollstühle und andere Behindertenhilfsmittel andernorts lagern, was natürlich Mehrarbeit erfordert. Deshalb hat uns dankenswerter Weise die AWO Karlsruhe ihre ehemalige Großküche am Adenauerring kostenlos zur Verfügung gestellt, die aber bei weitem nicht ausreicht. Ebenso sind wir sehr dankbar, dass uns die Wirth-Gruppe in Waghäusel-Kirrlach Lagerraum für max. 2 Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Allerdings muss alles über weite Strecken transportiert werden. Hören Sie sich bitte in Ihrer Gemeinde oder im Bekanntenkreis in und um Karlsruhe um, wo eine Immobilie frei ist oder wird. Denken Sie aber bitte daran, dass unsere Geldmittel für Mietzahlungen sehr begrenzt sind. Wie Sie wissen haben wir schon jetzt Probleme, die anfallenden Miet- und Personalkosten in Höhe von monatlich rund 7.000 € durch Geldspenden aufzubringen.

In diesem Jahr feiert Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen mit fast 160 Mitgliedern 25-jähriges Bestehen! Dankenswerter Weise hatte Michael Dossinger die aktiven Mitglieder und Mitarbeitenden auf seine Kosten am 20. Mai zum Abendessen in der „Reiterstube Oberhausen“ eingeladen und 54 sind der Einladung gefolgt. Sie alle waren von dem hervorragenden Buffetessen und dem freundlichen Bedienservice begeistert. Herzlichen Dank!

Was gibt es Neues von unseren Hilfsprojekten in Afrika? Trotz Militärregierung und Materialengpässen gehen unsere Entwicklungsprojekte in Burkina Faso weiter, aber etwas langsamer als vorher. Im Krankenhaus Koudougou wurden die Fenster- und Türrahmen eingebaut, die Innenwände verputzt und das Dach aufgesetzt. Als nächstes wird überall der Boden gefliest, denn Fliesen haben den Vorteil, dass sie hygienisch einwandfrei reingehalten werden können. Bis jetzt wurden bereits 467.000 Euro verbaut. Das fertige Krankenhaus mit Notaufnahme und Apotheke ist jetzt wegen der allgemeinen Inflation mit 816.000 € Gesamtkosten veranschlagt. Unser Entwicklungshilfe-Ministerium (BMZ) fördert dieses äußerst dringliche Projekt mit 75%, so dass wir aber jetzt immer noch rund 58.000 € Spendengeld dafür benötigen. In der drittgrößten Stadt von Burkina Faso gibt es mit den umliegenden Dörfern rund 400.000 Einwohner und nur ein einziges, veraltetes Krankenhaus. Die 157 vorhandenen Krankenstationen können nur erste Hilfe leisten und die ankommenden Notfälle notdürftig versorgen aber keine Operationen durchführen.

Ein weiteres – sehr dringliches – Entwicklungs- und Stärkungsprojekt für unsere dortige Agrargenossenschaft kann am 1.September nach BMZ-Genehmigung begonnen werden. Der Bau und Betrieb einer Hühnerfarm, eines Zwiebellagers und eines Schullehrgartens sollen die Lebensmittelversorgung verbessern. Denn IS-Anschläge an der Grenze zu Mali haben dazu geführt, dass 1 Million Inlandsflüchtlinge bei unseren Partnern weiter im Süden Frieden und genügend Lebensmittel suchen, was die Versorgungslage in einem der ärmsten Länder der Welt noch verschlimmert hat.

Außerdem liegt ein Projektantrag beim BMZ für den Bau einer Lehrwerkstatt für Agrargeräte- und Solaranlagen-Mechaniker neben unserer neuen Berufsschule. Denn die gelieferten Gerätschaften müssen laufend gewartet werden und die solare, sparsame Tröpfchenbewässerung soll in dem warmen Klima ganzjährig für gute Ernten sorgen.

Bei der Integrationsschule in Uganda, die wir in Projektpartnerschaft mit Zinunula e.V., Kusterdingen bauen, geht es jetzt an den Innenausbau. Ein umfangreicher Änderungsantrag wegen erheblicher Mehrkosten wurde vom BMZ genehmigt, so dass fertig gebaut werden kann. Anders als für Burkina Faso, wo wir dringend auf Ihre Spenden angewiesen sind, sorgt für den notwendigen Eigenanteil von 10% der Investitionskosten Zinunula e.V. selbst.

Noch zwei Terminhinweise: Nächste Jahreshauptversammlung der Mitglieder: Montag, 26.09.2022, 19 Uhr, Martin-von-Cochem-Haus, Bischof-von-Rammung-Str. 8, 68753 Waghäusel.

Nächster öffentlicher Info-Abend: Montag, 07.11.2022, 19 Uhr, Neue Tullahalle Rheinhausen, Rheinstr. 24.

Helfen Sie – trotz hoher Inflation – mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren unsere Hilfsprojekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim und der ganzen Kurpfalz kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Wir möchten die Gelegenheit wieder nutzen, um allen unseren Geld- und Sachspendern und unseren aktiven und passiven Mitgliedern und Mitarbeiter/innen für Ihre/Eure großartige Unterstützung danken! Denn nur durch dieses Hilfe-Miteinander können wir zu Gunsten von Bedürftigen etwas bewegen!

Wir wünschen Ihnen/Euch alles Gute in dieser schwierigen Zeit und vor allem Gesundheit!

Erste Insulinlieferung nach Usghorod
Rollstühle usw. für Ukraine
2 Container Behindertenhilfsmittel nach Eritrea
Ware aus einer Samstagssammlung nach Bocsa/Rumänien
Krankenhaus in Koudougou (BF)
Krankenhaus in Koudougou (BF)
Krankenhaus in Koudougou (BF)
Integrationsschule für behinderte und nichtbehinderte Kinder in Uganda

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Burkina Faso

Baufortschritt in Koudougou

Der Krankenhausbau in Koudougou macht Fortschritte. Wie man sieht, hat der Innenausbau begonnen, alle Böden werden mit Fliesen belegt. Das mag zwar manchem luxeriös (für Afrika) erscheinen, ist aber die einzig sinnvolle Möglichkeit, die Böden laufend „klinisch rein zu halten“ und zu desinfizieren. Gerade bei den herrschenden hohen Temperaturen und auch extremer Luftfeuchtigkeit wird sonst das Krankenhaus selbst zur Infektionsquelle.

Fliesenboden für die Zimmer …
… und auch die Treppen

Und nicht vergessen, wir benötigen noch reichlich Geldspenden. Denn demnächst muss die Inneneinrichtung bestellt und angeschafft werden, dazu gehört alles vom OP-Tisch bis zur Pinzette, vom Kleiderhaken bis zur Krankentrage.

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Vereinsinformationen

Nr. 26 vom 23.02.2022

Update vom 26.02.2022

diese Ausgabe sollte eigentlich am Donnerstag, 24.02.2022 in den Versand gehen. Doch seitdem hat sich Europa verändert.

Der eMail-Versand wurde auf das „Nur-Text-Format“, ohne Bilder und ohne Links geändert, das aus früheren Info-Briefen bekannte Layout aus Gründen der Sicherheit weggelassen, denn der gesamte europäische eMail-Verkehr ist inzwischen Angriffsziel des russischen Cyberkriegs. Wenn Sie den Infobrief in schönerem Layout mit Bildern lesen wollen, sind Sie hier auf unsere Internetseite konvoi-der-hoffnung.de richtig.

Dann darf ich schon mitteilen, auch wir beteiligen uns an der Hilfe für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Als erstes ist vorgesehen, gemeinsamen mit der ungarischen Caritas (da haben wir bereits eine lange Zusammenarbeit) ankommende Flüchtlinge zu unterstützen. Dazu benötigen wir als erstes Geldspenden, um bereits vorhandene Sachspenden zu transportieren. Auch muss die Verpflegung und ggfs. die Weiterreise gesichert werden. Bitte verwenden Sie dazu die Ihnen bekannten Spendenkonten (siehe auch das Impressum am Ende) möglichst mit dem Vermerk „Flüchtling“.
Vielen Dank!

– o – o – o –

In dieser schnelllebigen Zeit haben wir uns vorgenommen etwas häufiger Infobriefe zu verteilen, um Sie immer aktuell informiert zu halten.

Zunächst eine Information, Spendenbescheinigungen betreffend: Schon seit 01.01.2021 verlangt das Finanzamt keine Spendenbescheinigung mehr bei Abgabe der Steuererklärung. Nur bei einer detaillierten Prüfung der Steuererklärung wird eine Spendenbescheinigung explizit angefordert. Dann genügt aber bei Spenden bis 300,00 € je Einzelbetrag der Kontoauszug des Kreditinstituts. Um Verwaltungsaufwand zu sparen, werden wir deshalb ab 01.01.2022 Spendenbescheinigungen nicht mehr bei jeder Einzelspende ausstellen. Sie erhalten auf Anforderung gerne nach Ablauf des Kalenderjahres eine Sammelbescheinigung. Diese Sammelbescheinigung kann auch noch bis zu 7 Jahre bei uns angefordert werden, da wir gesetzlich verpflichtet sind, solange die Unterlagen aufzubewahren.

Uwe Dübon prüft einen Rollstuhl

Dann benötigen wir Ihre Mithilfe in Sachen Rollstuhlreparaturwerkstatt: Unser Fertigwarenlager in der ehemaligen Notkirche in Karlsruhe-Oberreut muss im nächsten Quartal endgültig geräumt werden, weil die Katholische Kirchengemeinde die Notkirche im 3. Quartal 2022 abreißen lässt. Wir sind aber dankbar, dass wir sie -nachdem wir schon Ende 2018 mit der Werkstatt wegen Sicherheitsbedenken umziehen mussten- noch über drei Jahre kostenlos als Lager nutzen konnten. Jetzt suchen wir eine neue Bleibe für das Fertigwarenlager, besser noch mit Werkstatt am gleichen Ort. Für beides zusammen bräuchten wir 400-500 m² Fläche mit der Möglichkeit, mindestens einen 12-m-Schiffscontainer mit Seitenlader abstellen und beladen zu können. Falls weniger zur Verfügung stehen würden, müssten wir wieder die fertigen Rollstühle und andere Behindertenhilfsmittel andernorts lagern, was natürlich Mehrarbeit erfordert. Hören Sie sich bitte in Ihrer Gemeinde oder im Bekanntenkreis in und um Karlsruhe um, wo eine Immobilie frei ist oder wird. Denken Sie aber bitte daran, dass unsere Geldmittel für Mietzahlungen sehr begrenzt sind. Wie Sie wissen haben wir schon jetzt Probleme, die anfallenden Miet- und Personalkosten durch Geldspenden aufzubringen.

In diesem Jahr feiert Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V. mit inzwischen 160 Mitgliedern sein 25-jähriges Bestehen! Wir überlegen uns in der Vorstandschaft gerade wie wir diesen Anlass sowohl feiern, aber auch für unsere armen Partner in der Welt nutzen können, um noch mehr Hilfe an die bedürftigsten Menschen zu bringen.

Was gibt es Neues von unseren Hilfsprojekten in Afrika? Sie haben sicher vom Militärputsch in Burkina Faso am 25.01.2022 gehört. Trotzdem ließen sich unsere beiden Experten Hermann Bauer (Bewässerung) nicht davon abhalten; am 14.02. nach Burkina Faso zu reisen, um Vorbereitungen für ein umfangreiches Entwicklungs- und Stärkungsprojekt für unsere dortige Agrargenossenschaft zu treffen. Unser Vorstandsmitglied Stéphane Souli aus Pforzheim, der aus Burkina Faso stammt, ist schon seit 04.02.2022 wieder dort. Sie fühlen sich jetzt sogar sicherer als bei früheren Reisen, denn alle hoffen, dass die Korruption im Land ein Ende hat. Es gibt auch gute Chancen, dass die islamistischen Terroristen im Norden und Osten aus dem Land verjagt werden können. Denn Anschläge führten dazu, dass viele Inlandsflüchtlinge bei unseren Partnern weiter im Süden Frieden und genügend Lebensmittel suchten, was die Versorgungslage in einem der ärmsten Länder der Welt noch verschlimmert hat.

Auch deshalb will unser Entwicklungshilfeministerium dieses dringliche Projekt mit 90% Zuschuss unterstützen. Es soll eine Hühnerfarm, ein weiterer Schullehrgarten und bei der neuen Berufsschule eine Lehrwerkstatt für Agrargeräte- und Solaranlagen-Mechaniker gebaut werden. Denn die gelieferten Gerätschaften müssen laufend gewartet werden und die solare Tröpfchenbewässerung soll in dem warmen Klima ganzjährig für gute Ernten sorgen.

Koudougou (BF) Bau der Klinik

Der Bau des Krankenhauses in Burkina Faso geht coronabedingt und wegen Materialmangel jetzt doch bedeutend langsamer vonstatten als geplant. Einen festen Fertigstellungstermin will momentan niemand nennen. Leider mussten wir hier Kostensteigerungen von über 20% durch Materialknappheit verkraften. Dafür hat uns das Entwicklungshilfeministerium Ende 2021 eine Erhöhung der Projektsumme um 138.000 € genehmigt. Das bedeutet aber auch, daß sich der Spendenanteil um 34.500 € erhöht.

Integrationsschule

Bei der Integrationsschule in Uganda, die wir in Projektpartnerschaft mit Zinunula e. V., Kusterdingen, gebaut haben, fehlt nur noch der Innenausbau. Auch hier hat es sich gezeigt, dass bei der Planung einige Ausgaben zu gering bemessen waren, so dass ein umfangreicher Änderungsantrag auf dem Weg nach Bonn ist, der aber gute Chancen hat genehmigt zu werden. Anders als für Burkina Faso, wo wir dringend auf Ihre Spenden angewiesen sind, sorgt für den notwendigen Eigenanteil von 10% der Investitionskosten in Uganda Zinunula e.V. selbst.

Helfen Sie mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren unsere Hilfsprojekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim und der ganzen Kurpfalz kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Wir möchten die Gelegenheit wieder nutzen, um allen unseren Geld- und Sachspendern und unseren aktiven und passiven Mitgliedern und Mitarbeiter/innen für Ihre/Eure großartige Unterstützung danken! Denn nur aus diesem Hilfe-Miteinander besteht und entsteht „Konvoi der Hoffnung“!

Wir wünschen Ihnen/Euch alles Gute und vor allem Gesundheit!

Manfred Rölleke – Bernhard Schilling – Charly Bechle – Dr. Roland Fuest

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Projekte Rollstuhlprojekt SO-Europa

Sammelaktion

Die nächste Sammelaktion ist für Freitagnachmittag, 4. Dezember 2020, geplant. Ob diese wie geplant stattfinden kann und wie der Ablauf sein wird, ist noch ungewiss. Jedenfalls muss mit drastischen Zugangsbeschränkungen gerechnet werden, um für alle Beteiligten Sicherheitsabstände zu gewährleisten.

Für große Anlieferungen gibt es auch die Möglichkeit, einen anderen Termin zu vereinbaren. Bitte wenden Sie sich in diesem Falle telefonisch oder per eMail an uns. Bei einer derartigen Annahme dürfen aber nur angemeldete Sachspenden angenommen werden.

Hinweise:
Aktuelle Nachrichten erfahren Sie auch über die Messengerdienste telegram und whatsapp. Wie Sie sich anmelden können, lesen Sie im vorhergehenden Beitrag.

Unserem Behindertenprojekt zur Instandsetzung von Rollstühlen und Weitergabe in die Dritte Welt gehen die Geldspenden aus. Trotz Zuschüssen bleiben uns erhebliche Kosten. Denken Sie bei Ihrer Weihnachtsspende bitte an behinderte Menschen in der Dritten Welt (Stichwort: Rollstuhl).

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Burkina Faso SO-Europa

Herzlichen Dank für die vielen Sachspenden

Am letzten Freitag, 2. Okt. 2020 war es wieder soweit: In der Recyclinghalle in Oberhausen-Rheinhausen, Weiherweg 22 wurden Sachspenden und Geldspenden gesammelt. Es war ein sehr gutes Sammelergebnis und viele gute Dinge (Handwerkszeug, Spielsachen, Kinderkleidung und und und…) wurden abgegeben. Der nächste große Lastzug Richtung Osteuropa wird sicher voll werden.

Leider muss ich an dieser Stelle auch um Entschuldigung bitten bei denjenigen, die teilweise lange Wartezeiten in Kauf nehmen mussten, um ihre Spenden ausladen zu können. Durch die Vorschriften zum Abstandhalten wegen der Corona-Erkrankungen geht es nun mal langsamer.

Geldspenden für unser Krankenhausprojekt in Koudougou (Burkina Faso) können Sie gerne auf unsere Spendenkonten (siehe unten) jederzeit überweisen. Bitte geben Sie im Verwendungszweck neben dem Stichwort „Klinik“ auch Ihre Wohnanschrift oder Email-Anschrift an, wenn Sie eine Spendenquittung möchten. Wir sind als gemeinnützig anerkannt und damit kann man etwas Gutes tun und auch noch Steuern sparen.

Wollen Sie über künftige Sachspendensammlungen aktuell informiert werden durch eine Email, dann schreiben Sie uns ein kurz an konvoi@konvoi-der-hoffnung.de

Sind Sie Nutzer von „whatsapp“, dann können Sie auch unserer Infogruppe Konvoi Regionalinfo mit diesem Link beitreten.

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Burkina Faso

Krankenhaus für Koudougou

BMZ genehmigt den 75 % – Anteil des Bundes

Es ist das bislang größte Projekt in der gut 30-jährigen Vereinsgeschichte, das der „Konvoi der Hoffnung“ jetzt stemmt und in einer ungewöhnlich hohen finanziellen Größenordnung organisiert. Mit dieser Investition könne, wie es heißt, Tausenden von Menschen geholfen werden.

Nach über dreijähriger Antragszeit hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Bau und Betrieb einer Klinik in Koudougou, der drittgrößten Stadt in Burkina Faso, genehmigt. Das Bauprojekt wird am 15. September begonnen, der Klinikbetrieb soll am 1. April 2021 mit immerhin 47 Beschäftigen gestartet werden.

„Gerade in der jetzigen Corona-Pandemie bedeutet dies eine gute Nachricht für die 200.000 Einwohner von Koudougou und Umgebung, denn dort herrscht eine schlimme medizinische Unterversorgung“, hebt der Konvoi-Vorsitzende Manfred Rölleke hervor.

Die neue Klinik wird zunächst mit einem OP-Saal, stationärer Abteilung und Entbindungsabteilung mit insgesamt 40 Krankenbetten in zweigeschossiger Bauweise gebaut. Außerdem werden eine Notaufnahme und eine Klinik-Apotheke gebaut, wo auch ambulant versorgte Kranke ihre Medikamente bekommen können.

Die Investitionssumme liegt bei 597.000 Euro, davon übernimmt das BMZ den Betrag von 447.749 Euro. Aus seinen vorhandenen Spenden muss Verein 106.908 Euro selbst tragen, den Rest bestreiten Projektpartner in Burkina Faso in Höhe von 42.343 (auch durch Eigenleistung). „Wir leisten Hilfe zur Selbsthilfe. Dies bedeutet, dass wir jeden Spenden-Euro in der Investitionssumme mehr als verfünffachen können“, lässt Rölleke erfreut wissen. Gleichwohl benötigen wir jetzt zahlreiche kleine und große Spenden, um bis zum nächsten Jahr auch unseren Eigenanteil vollständig tragen zu können!

Burkina Faso gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen von 2019 rangiert das Land auf Platz 182 von insgesamt 189 untersuchten Ländern. Über 40 Prozent der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze von 1,25 US-Dollar pro Tag.

Bei dem anspruchsvollen Projekt kooperiert die Konvoi-Hilfsorganisation mit weiteren Organisationen. Für die Ausbildung der Beschäftigten sorgt beispielsweise die erfahrene CMA-Klinik St. Camille in Nanoro. Der Klinikbetrieb wird kostendeckend, also ohne Gewinnstreben, geführt.

Weitere wichtige Kooperationspartner sind Ärzte von deutschen Kliniken, die auf ehrenamtlicher Basis das Projekt unterstützen. Neben den notwendigen Neuanschaffungen für die Klinikausstattung wird der Konvoi aus der Region auch zwei Schiffscontainer mit gespendeter gut erhaltener Krankenhaus- und Pflegeheimausrüstung nach Burkina Faso schicken.