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Vereinsinformationen

Nr. 26 vom 23.02.2022

Update vom 26.02.2022

diese Ausgabe sollte eigentlich am Donnerstag, 24.02.2022 in den Versand gehen. Doch seitdem hat sich Europa verändert.

Der eMail-Versand wurde auf das „Nur-Text-Format“, ohne Bilder und ohne Links geändert, das aus früheren Info-Briefen bekannte Layout aus Gründen der Sicherheit weggelassen, denn der gesamte europäische eMail-Verkehr ist inzwischen Angriffsziel des russischen Cyberkriegs. Wenn Sie den Infobrief in schönerem Layout mit Bildern lesen wollen, sind Sie hier auf unsere Internetseite konvoi-der-hoffnung.de richtig.

Dann darf ich schon mitteilen, auch wir beteiligen uns an der Hilfe für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Als erstes ist vorgesehen, gemeinsamen mit der ungarischen Caritas (da haben wir bereits eine lange Zusammenarbeit) ankommende Flüchtlinge zu unterstützen. Dazu benötigen wir als erstes Geldspenden, um bereits vorhandene Sachspenden zu transportieren. Auch muss die Verpflegung und ggfs. die Weiterreise gesichert werden. Bitte verwenden Sie dazu die Ihnen bekannten Spendenkonten (siehe auch das Impressum am Ende) möglichst mit dem Vermerk „Flüchtling“.
Vielen Dank!

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In dieser schnelllebigen Zeit haben wir uns vorgenommen etwas häufiger Infobriefe zu verteilen, um Sie immer aktuell informiert zu halten.

Zunächst eine Information, Spendenbescheinigungen betreffend: Schon seit 01.01.2021 verlangt das Finanzamt keine Spendenbescheinigung mehr bei Abgabe der Steuererklärung. Nur bei einer detaillierten Prüfung der Steuererklärung wird eine Spendenbescheinigung explizit angefordert. Dann genügt aber bei Spenden bis 300,00 € je Einzelbetrag der Kontoauszug des Kreditinstituts. Um Verwaltungsaufwand zu sparen, werden wir deshalb ab 01.01.2022 Spendenbescheinigungen nicht mehr bei jeder Einzelspende ausstellen. Sie erhalten auf Anforderung gerne nach Ablauf des Kalenderjahres eine Sammelbescheinigung. Diese Sammelbescheinigung kann auch noch bis zu 7 Jahre bei uns angefordert werden, da wir gesetzlich verpflichtet sind, solange die Unterlagen aufzubewahren.

Uwe Dübon prüft einen Rollstuhl

Dann benötigen wir Ihre Mithilfe in Sachen Rollstuhlreparaturwerkstatt: Unser Fertigwarenlager in der ehemaligen Notkirche in Karlsruhe-Oberreut muss im nächsten Quartal endgültig geräumt werden, weil die Katholische Kirchengemeinde die Notkirche im 3. Quartal 2022 abreißen lässt. Wir sind aber dankbar, dass wir sie -nachdem wir schon Ende 2018 mit der Werkstatt wegen Sicherheitsbedenken umziehen mussten- noch über drei Jahre kostenlos als Lager nutzen konnten. Jetzt suchen wir eine neue Bleibe für das Fertigwarenlager, besser noch mit Werkstatt am gleichen Ort. Für beides zusammen bräuchten wir 400-500 m² Fläche mit der Möglichkeit, mindestens einen 12-m-Schiffscontainer mit Seitenlader abstellen und beladen zu können. Falls weniger zur Verfügung stehen würden, müssten wir wieder die fertigen Rollstühle und andere Behindertenhilfsmittel andernorts lagern, was natürlich Mehrarbeit erfordert. Hören Sie sich bitte in Ihrer Gemeinde oder im Bekanntenkreis in und um Karlsruhe um, wo eine Immobilie frei ist oder wird. Denken Sie aber bitte daran, dass unsere Geldmittel für Mietzahlungen sehr begrenzt sind. Wie Sie wissen haben wir schon jetzt Probleme, die anfallenden Miet- und Personalkosten durch Geldspenden aufzubringen.

In diesem Jahr feiert Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V. mit inzwischen 160 Mitgliedern sein 25-jähriges Bestehen! Wir überlegen uns in der Vorstandschaft gerade wie wir diesen Anlass sowohl feiern, aber auch für unsere armen Partner in der Welt nutzen können, um noch mehr Hilfe an die bedürftigsten Menschen zu bringen.

Was gibt es Neues von unseren Hilfsprojekten in Afrika? Sie haben sicher vom Militärputsch in Burkina Faso am 25.01.2022 gehört. Trotzdem ließen sich unsere beiden Experten Hermann Bauer (Bewässerung) nicht davon abhalten; am 14.02. nach Burkina Faso zu reisen, um Vorbereitungen für ein umfangreiches Entwicklungs- und Stärkungsprojekt für unsere dortige Agrargenossenschaft zu treffen. Unser Vorstandsmitglied Stéphane Souli aus Pforzheim, der aus Burkina Faso stammt, ist schon seit 04.02.2022 wieder dort. Sie fühlen sich jetzt sogar sicherer als bei früheren Reisen, denn alle hoffen, dass die Korruption im Land ein Ende hat. Es gibt auch gute Chancen, dass die islamistischen Terroristen im Norden und Osten aus dem Land verjagt werden können. Denn Anschläge führten dazu, dass viele Inlandsflüchtlinge bei unseren Partnern weiter im Süden Frieden und genügend Lebensmittel suchten, was die Versorgungslage in einem der ärmsten Länder der Welt noch verschlimmert hat.

Auch deshalb will unser Entwicklungshilfeministerium dieses dringliche Projekt mit 90% Zuschuss unterstützen. Es soll eine Hühnerfarm, ein weiterer Schullehrgarten und bei der neuen Berufsschule eine Lehrwerkstatt für Agrargeräte- und Solaranlagen-Mechaniker gebaut werden. Denn die gelieferten Gerätschaften müssen laufend gewartet werden und die solare Tröpfchenbewässerung soll in dem warmen Klima ganzjährig für gute Ernten sorgen.

Koudougou (BF) Bau der Klinik

Der Bau des Krankenhauses in Burkina Faso geht coronabedingt und wegen Materialmangel jetzt doch bedeutend langsamer vonstatten als geplant. Einen festen Fertigstellungstermin will momentan niemand nennen. Leider mussten wir hier Kostensteigerungen von über 20% durch Materialknappheit verkraften. Dafür hat uns das Entwicklungshilfeministerium Ende 2021 eine Erhöhung der Projektsumme um 138.000 € genehmigt. Das bedeutet aber auch, daß sich der Spendenanteil um 34.500 € erhöht.

Integrationsschule

Bei der Integrationsschule in Uganda, die wir in Projektpartnerschaft mit Zinunula e. V., Kusterdingen, gebaut haben, fehlt nur noch der Innenausbau. Auch hier hat es sich gezeigt, dass bei der Planung einige Ausgaben zu gering bemessen waren, so dass ein umfangreicher Änderungsantrag auf dem Weg nach Bonn ist, der aber gute Chancen hat genehmigt zu werden. Anders als für Burkina Faso, wo wir dringend auf Ihre Spenden angewiesen sind, sorgt für den notwendigen Eigenanteil von 10% der Investitionskosten in Uganda Zinunula e.V. selbst.

Helfen Sie mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren unsere Hilfsprojekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim und der ganzen Kurpfalz kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Wir möchten die Gelegenheit wieder nutzen, um allen unseren Geld- und Sachspendern und unseren aktiven und passiven Mitgliedern und Mitarbeiter/innen für Ihre/Eure großartige Unterstützung danken! Denn nur aus diesem Hilfe-Miteinander besteht und entsteht „Konvoi der Hoffnung“!

Wir wünschen Ihnen/Euch alles Gute und vor allem Gesundheit!

Manfred Rölleke – Bernhard Schilling – Charly Bechle – Dr. Roland Fuest

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Uganda

Inklusionsschule in Uganda genehmigt

Am 14. Juli 2020 wurde die Ko-Finanzierung der von Konvoi der Hoffnung e. V. geplanten Inklusionsschule Zinunula in Uganda durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) in Berlin bewilligt. Von der Gesamtinvestitionssumme von 223 T€ des ersten Teils trägt das BMZ 90 %, so dass wir aus Eigenmittel lediglich 17 T€ aufbringen müssen. Dieser hohe Anteil aus öffentlichen Mitteln resultiert aus der vorgesehenen strikten Beachtung der UN-Menschenrechtskonvention hinsichtlich der Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Kindern im späteren Betrieb der Schule, ein Novum in dieser Region.

Insgesamt umfasst dieses Projekt drei Teile:

Im jetzt bewilligten ersten Teil wird eine schlichte Grundschule errichtet und in Betrieb genommen. Im nächsten Teil soll dann von 2023 – 2025 eine Kindertagesstätte -ebenfalls mit Inklusion- und eine Lehrwerkstatt dazu kommen. Im dritten Teil ist vorgesehen eine Versammlungshalle, Lehrküche und Unterkünfte für Lehrer und Kinder zu errichten.

Initiatior des Gesamtprojekts ist der Verein Zinunula e. V. aus Kusterdingen (Baden-Württemberg), die Leitung in Deutschland obliegt Konvoi der Hoffnung e. V., den Betrieb in Uganda wird die Non-Profit-Organisation Ogutateganya übernehmen. Die wirtschaftliche und rechtliche Überwachung vor Ort wird von der Einrichtung KAP aus Masaka (Uganda) durchgeführt, mit der schon lange Kooperationen in bezug auf Gesundheitsvorsorge für die Landbevölkerung und landwirtschaftliche Entwicklung bestehen.

 Der Baubeginn erfolgt in den nächsten Tagen.