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Testbeitrag

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Vereinsinformationen

Nr. 27 vom 23.08.2022

Eigentlich hatten wir uns vorgenommen in dieser schnelllebigen Zeit etwas häufiger Infobriefe zu verteilen, um Sie immer aktuell informiert zu halten. Doch Putins Militärschlag gegen die Ukraine hat uns im letzten halben Jahr sehr stark gefordert, so dass einfach keine Zeit blieb einen Brief zu verfassen. Doch jetzt wird es höchste Zeit!

Zunächst lag der Fokus auf der schnellen Beschaffung von großen Mengen Insulin, weil dem Krankenhaus Uzghorod im März das Insulin ausgegangen war, denn viele Fabriken wurden beschossen und die Produktion von Medikamenten zunächst eingestellt. Es ist uns gelungen mit Spendenaufrufen drei Lieferungen im Wert von 62.500 € zwischen Ende März und Mitte Mai nach Uzghorod zu liefern. So konnten viele Diabetiker in der Südwest-Ukraine gerettet werden.

Aber in letzter Zeit wird in der Ukraine alles gebraucht was wir beschaffen können. Familie Skripnik aus Karlsruhe, die eine Paletten-Fabrik bei Lviv (Lemberg) betreiben, mussten diese mangels Ressourcen schließen, hatten dann aber Personal und LKWs zur Verfügung, um Hilfsgüter in die Ukraine zu fahren. So haben sie im Juni schon drei LKW Behindertenhilfsmittel von unserer Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe geholt. Und seit ein paar Wochen laden wir fast jede Woche einen LKW oder einen -Anhänger, in der KW-30 waren es sogar drei, darunter zwei mit 48 Tonnen Baustoffen. Außerdem Sammelware aller Art, Kleinmöbel, Pflegebetten, Büromöbel, Computer, Schulmöbel, Fahrräder, usw., usw. Auch gaben wir schon viele gute Fahrräder an hiesige Ukraine-Flüchtlinge ab, damit sie mobiler werden. Hiesigen Schulen konnten wir schon 38 aufbereitete Computer übergeben, damit hier die ukrainischen Flüchtlingskinder Zuhause mit einem Übersetzungsprogramm ihre Schulaufgaben machen können.

Für die Rollstuhlreparaturwerkstatt benötigen wir weiterhin Ihre Mithilfe: Unser bisheriges Fertigwarenlager in der ehemaligen Notkirche in Karlsruhe-Oberreut wird definitiv ab 1. Oktober abgerissen. Wir sind aber dankbar, dass wir sie – nachdem wir schon Ende 2018 mit der Werkstatt aus Brandschutzgründen umziehen mussten – noch fast vier Jahre kostenlos als Lager nutzen konnten. Jetzt suchen wir eine neue Bleibe für das Fertigwarenlager, besser noch mit Rollstuhlwerkstatt am gleichen Ort. Für beides zusammen bräuchten wir 400-500 m² Fläche mit der Möglichkeit, mindestens einen 12m-Schiffscontainer mit Seitenlader abstellen und beladen zu können. Falls weniger zur Verfügung stehen würden, müssten wir wieder die fertigen Rollstühle und andere Behindertenhilfsmittel andernorts lagern, was natürlich Mehrarbeit erfordert. Deshalb hat uns dankenswerter Weise die AWO Karlsruhe ihre ehemalige Großküche am Adenauerring kostenlos zur Verfügung gestellt, die aber bei weitem nicht ausreicht. Ebenso sind wir sehr dankbar, dass uns die Wirth-Gruppe in Waghäusel-Kirrlach Lagerraum für max. 2 Jahre kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Allerdings muss alles über weite Strecken transportiert werden. Hören Sie sich bitte in Ihrer Gemeinde oder im Bekanntenkreis in und um Karlsruhe um, wo eine Immobilie frei ist oder wird. Denken Sie aber bitte daran, dass unsere Geldmittel für Mietzahlungen sehr begrenzt sind. Wie Sie wissen haben wir schon jetzt Probleme, die anfallenden Miet- und Personalkosten in Höhe von monatlich rund 7.000 € durch Geldspenden aufzubringen.

In diesem Jahr feiert Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen mit fast 160 Mitgliedern 25-jähriges Bestehen! Dankenswerter Weise hatte Michael Dossinger die aktiven Mitglieder und Mitarbeitenden auf seine Kosten am 20. Mai zum Abendessen in der „Reiterstube Oberhausen“ eingeladen und 54 sind der Einladung gefolgt. Sie alle waren von dem hervorragenden Buffetessen und dem freundlichen Bedienservice begeistert. Herzlichen Dank!

Was gibt es Neues von unseren Hilfsprojekten in Afrika? Trotz Militärregierung und Materialengpässen gehen unsere Entwicklungsprojekte in Burkina Faso weiter, aber etwas langsamer als vorher. Im Krankenhaus Koudougou wurden die Fenster- und Türrahmen eingebaut, die Innenwände verputzt und das Dach aufgesetzt. Als nächstes wird überall der Boden gefliest, denn Fliesen haben den Vorteil, dass sie hygienisch einwandfrei reingehalten werden können. Bis jetzt wurden bereits 467.000 Euro verbaut. Das fertige Krankenhaus mit Notaufnahme und Apotheke ist jetzt wegen der allgemeinen Inflation mit 816.000 € Gesamtkosten veranschlagt. Unser Entwicklungshilfe-Ministerium (BMZ) fördert dieses äußerst dringliche Projekt mit 75%, so dass wir aber jetzt immer noch rund 58.000 € Spendengeld dafür benötigen. In der drittgrößten Stadt von Burkina Faso gibt es mit den umliegenden Dörfern rund 400.000 Einwohner und nur ein einziges, veraltetes Krankenhaus. Die 157 vorhandenen Krankenstationen können nur erste Hilfe leisten und die ankommenden Notfälle notdürftig versorgen aber keine Operationen durchführen.

Ein weiteres – sehr dringliches – Entwicklungs- und Stärkungsprojekt für unsere dortige Agrargenossenschaft kann am 1.September nach BMZ-Genehmigung begonnen werden. Der Bau und Betrieb einer Hühnerfarm, eines Zwiebellagers und eines Schullehrgartens sollen die Lebensmittelversorgung verbessern. Denn IS-Anschläge an der Grenze zu Mali haben dazu geführt, dass 1 Million Inlandsflüchtlinge bei unseren Partnern weiter im Süden Frieden und genügend Lebensmittel suchen, was die Versorgungslage in einem der ärmsten Länder der Welt noch verschlimmert hat.

Außerdem liegt ein Projektantrag beim BMZ für den Bau einer Lehrwerkstatt für Agrargeräte- und Solaranlagen-Mechaniker neben unserer neuen Berufsschule. Denn die gelieferten Gerätschaften müssen laufend gewartet werden und die solare, sparsame Tröpfchenbewässerung soll in dem warmen Klima ganzjährig für gute Ernten sorgen.

Bei der Integrationsschule in Uganda, die wir in Projektpartnerschaft mit Zinunula e.V., Kusterdingen bauen, geht es jetzt an den Innenausbau. Ein umfangreicher Änderungsantrag wegen erheblicher Mehrkosten wurde vom BMZ genehmigt, so dass fertig gebaut werden kann. Anders als für Burkina Faso, wo wir dringend auf Ihre Spenden angewiesen sind, sorgt für den notwendigen Eigenanteil von 10% der Investitionskosten Zinunula e.V. selbst.

Noch zwei Terminhinweise: Nächste Jahreshauptversammlung der Mitglieder: Montag, 26.09.2022, 19 Uhr, Martin-von-Cochem-Haus, Bischof-von-Rammung-Str. 8, 68753 Waghäusel.

Nächster öffentlicher Info-Abend: Montag, 07.11.2022, 19 Uhr, Neue Tullahalle Rheinhausen, Rheinstr. 24.

Helfen Sie – trotz hoher Inflation – mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren unsere Hilfsprojekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim und der ganzen Kurpfalz kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Wir möchten die Gelegenheit wieder nutzen, um allen unseren Geld- und Sachspendern und unseren aktiven und passiven Mitgliedern und Mitarbeiter/innen für Ihre/Eure großartige Unterstützung danken! Denn nur durch dieses Hilfe-Miteinander können wir zu Gunsten von Bedürftigen etwas bewegen!

Wir wünschen Ihnen/Euch alles Gute in dieser schwierigen Zeit und vor allem Gesundheit!

Erste Insulinlieferung nach Usghorod
Rollstühle usw. für Ukraine
2 Container Behindertenhilfsmittel nach Eritrea
Ware aus einer Samstagssammlung nach Bocsa/Rumänien
Krankenhaus in Koudougou (BF)
Krankenhaus in Koudougou (BF)
Krankenhaus in Koudougou (BF)
Integrationsschule für behinderte und nichtbehinderte Kinder in Uganda

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Burkina Faso

Baufortschritt in Koudougou

Der Krankenhausbau in Koudougou macht Fortschritte. Wie man sieht, hat der Innenausbau begonnen, alle Böden werden mit Fliesen belegt. Das mag zwar manchem luxeriös (für Afrika) erscheinen, ist aber die einzig sinnvolle Möglichkeit, die Böden laufend „klinisch rein zu halten“ und zu desinfizieren. Gerade bei den herrschenden hohen Temperaturen und auch extremer Luftfeuchtigkeit wird sonst das Krankenhaus selbst zur Infektionsquelle.

Fliesenboden für die Zimmer …
… und auch die Treppen

Und nicht vergessen, wir benötigen noch reichlich Geldspenden. Denn demnächst muss die Inneneinrichtung bestellt und angeschafft werden, dazu gehört alles vom OP-Tisch bis zur Pinzette, vom Kleiderhaken bis zur Krankentrage.

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SO-Europa

Ukraine – Diabetiker

Sind Sie Diabetiker? Dann wissen Sie, was es bedeutet, wenn es kein Insulin mehr gibt. Es ist tödlich! In Uzghorod, in der Ukraine, am Drei-Länder-Eck Ungarn-Ukraine-Slowakei gelegen, ist es soweit.

Doch es gibt auch nicht mehr ausreichend Diät-Ernährung für Diabetiker infolge des Krieges. Und ständig den Blutzuckerspiegel durch „Fingerstechen“ prüfen ist unter schlechten hygienischen Bedingungen auch nicht einfach und empfehlenswert.

Das Krankenhaus und die Gesundheitsbehörde in Uzghorod haben um Hilfe gerufen.

Wir haben Insulin gekauft. Wir haben es in Deutschland in der Apotheke kaufen müssen. Es ist sehr teuer.

Deshalb bitten wir Sie um Ihre Spende. Denn in vier Wochen müssen wir wieder kaufen.

Danke!

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Rollstuhlprojekt SO-Europa Uncategorized

gefälschtes Video im Umlauf

Liebe Freunde,

im Internet kursiert zur Zeit ein Videobericht in dem „eine jüngere Frau“ von einer Hilfslieferung des Konvoi der Hoffnung an die polnisch-ukrainische Grenze berichtet. Es wird behauptet, dass keine Hilfsgüter benötigt werden und die gelieferten Sachen achtlos auf der Straße herumliegen und weggeworfen würden.

Dieses Video ist eine Fälschung. Wir haben nie einen Hilfstransport an den genannten Ort durchgeführt und von tatsächlich dort gewesenen Helfern wurde mir bestätigt und durch echte Bilder dokumentiert, dass dringend Hilfe erforderlich ist. Von der gleichen Stelle wird auch behauptet, Hilfsgüter-LKWs würden in der Oberpfalz auf der Mülldeponie entladen und dann mit Waffen vollgepackt und Spendenpapieren in die Ukraine geschickt.

Dieses Video wurde durch Computeranimation erstellt und gehört zum Cyberkrieg Putins gegen die übrige Welt! Bitte melden Sie das Video bei der jeweiligen Medien-Plattform als Fälschung.

Im Gegensatz dazu beschäftigen wir uns derzeit mit der Beschaffung von Insulin für den Bezirk Uschhorod im Westen der Ukraine. Laut eines ärztlich bestätigten schriftlichen Hilferufs geht dort voraussichtlich am 20. März 2022 das Insulin aus. Für Diabetiker, Erwachsene und Kinder, kann dies innerhalb von Tagen oder Wochen den sicheren Tod bedeuten. Dies gilt insbesondere, wenn die eigentlich erforderliche Diät nicht eingehalten werden kann und laufende Blutzuckerkontrollen nicht möglich sind.

Da Insulin nicht billig ist, überfordert das bei normalen Apothekenpreisen unsere Spendenkasse. Wir hoffen auf die Mithilfe des Pharmagroßhandels oder der -hersteller.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass dies in anderen Bezirken der Ukraine ähnlich ist.

Herzlichen Dank!

Bernhard Schilling

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Rollstuhlprojekt SO-Europa

Helft Flüchtlingen aus der Ukraine

28.02.2022 Update:

Heute ist Einkaufstag. Am Nachmittag werden wir für ca. 1.000 € Babywindeln und -nahrung einkaufen. Morgen Vormittag geht es dann in Richtung ukrainischer Grenze zum Verteilen.

– o – o – o –

Das Undenkbare ist am 24.02.2022 passiert. In Europa wurde ein Krieg begonnen. Menschen sind auf der Flucht vor Gewalt, laufen um ihr Leben. Erwachsene und Kinder, Kranke und Alte, Familien und Einzelne, nur mit Tasche oder Koffer, bei „Nacht und Nebel“, nachts im Winter in der Kälte: Mitmenschen aus der Ukraine.

Konvoi der Hoffnung e. V. hat seit dem Jugoslawienkrieg, seit 1993 die leidvolle Erfahrung, wo Hilfe gebraucht wird, wo Hilfe notwendig ist. Aufgrund bereits langjährig bestehender Kontakte und auch vorhandener Logistik werden wir uns um ukrainische Flüchtlinge in Ungarn kümmern.

Zunächst bitten wir ausschließlich um Geldspenden, um bereits vorhandene Sachspenden weiterzuleiten und um anfallende Ausgaben (Essen, Trinken, beheizbare Unterkunft) für Geflüchtete bezahlen zu können.

Freitag und Samstag, 25. und 26. Februar 2022, sind bereits mehr als 10.000 Menschen über die Grenzkontrollstellen in der Region Uschhorod – Mukatschewe aus der Ukraine nach Ungarn gekommen.

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Vereinsinformationen

Nr. 26 vom 23.02.2022

Update vom 26.02.2022

diese Ausgabe sollte eigentlich am Donnerstag, 24.02.2022 in den Versand gehen. Doch seitdem hat sich Europa verändert.

Der eMail-Versand wurde auf das „Nur-Text-Format“, ohne Bilder und ohne Links geändert, das aus früheren Info-Briefen bekannte Layout aus Gründen der Sicherheit weggelassen, denn der gesamte europäische eMail-Verkehr ist inzwischen Angriffsziel des russischen Cyberkriegs. Wenn Sie den Infobrief in schönerem Layout mit Bildern lesen wollen, sind Sie hier auf unsere Internetseite konvoi-der-hoffnung.de richtig.

Dann darf ich schon mitteilen, auch wir beteiligen uns an der Hilfe für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Als erstes ist vorgesehen, gemeinsamen mit der ungarischen Caritas (da haben wir bereits eine lange Zusammenarbeit) ankommende Flüchtlinge zu unterstützen. Dazu benötigen wir als erstes Geldspenden, um bereits vorhandene Sachspenden zu transportieren. Auch muss die Verpflegung und ggfs. die Weiterreise gesichert werden. Bitte verwenden Sie dazu die Ihnen bekannten Spendenkonten (siehe auch das Impressum am Ende) möglichst mit dem Vermerk „Flüchtling“.
Vielen Dank!

– o – o – o –

In dieser schnelllebigen Zeit haben wir uns vorgenommen etwas häufiger Infobriefe zu verteilen, um Sie immer aktuell informiert zu halten.

Zunächst eine Information, Spendenbescheinigungen betreffend: Schon seit 01.01.2021 verlangt das Finanzamt keine Spendenbescheinigung mehr bei Abgabe der Steuererklärung. Nur bei einer detaillierten Prüfung der Steuererklärung wird eine Spendenbescheinigung explizit angefordert. Dann genügt aber bei Spenden bis 300,00 € je Einzelbetrag der Kontoauszug des Kreditinstituts. Um Verwaltungsaufwand zu sparen, werden wir deshalb ab 01.01.2022 Spendenbescheinigungen nicht mehr bei jeder Einzelspende ausstellen. Sie erhalten auf Anforderung gerne nach Ablauf des Kalenderjahres eine Sammelbescheinigung. Diese Sammelbescheinigung kann auch noch bis zu 7 Jahre bei uns angefordert werden, da wir gesetzlich verpflichtet sind, solange die Unterlagen aufzubewahren.

Uwe Dübon prüft einen Rollstuhl

Dann benötigen wir Ihre Mithilfe in Sachen Rollstuhlreparaturwerkstatt: Unser Fertigwarenlager in der ehemaligen Notkirche in Karlsruhe-Oberreut muss im nächsten Quartal endgültig geräumt werden, weil die Katholische Kirchengemeinde die Notkirche im 3. Quartal 2022 abreißen lässt. Wir sind aber dankbar, dass wir sie -nachdem wir schon Ende 2018 mit der Werkstatt wegen Sicherheitsbedenken umziehen mussten- noch über drei Jahre kostenlos als Lager nutzen konnten. Jetzt suchen wir eine neue Bleibe für das Fertigwarenlager, besser noch mit Werkstatt am gleichen Ort. Für beides zusammen bräuchten wir 400-500 m² Fläche mit der Möglichkeit, mindestens einen 12-m-Schiffscontainer mit Seitenlader abstellen und beladen zu können. Falls weniger zur Verfügung stehen würden, müssten wir wieder die fertigen Rollstühle und andere Behindertenhilfsmittel andernorts lagern, was natürlich Mehrarbeit erfordert. Hören Sie sich bitte in Ihrer Gemeinde oder im Bekanntenkreis in und um Karlsruhe um, wo eine Immobilie frei ist oder wird. Denken Sie aber bitte daran, dass unsere Geldmittel für Mietzahlungen sehr begrenzt sind. Wie Sie wissen haben wir schon jetzt Probleme, die anfallenden Miet- und Personalkosten durch Geldspenden aufzubringen.

In diesem Jahr feiert Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V. mit inzwischen 160 Mitgliedern sein 25-jähriges Bestehen! Wir überlegen uns in der Vorstandschaft gerade wie wir diesen Anlass sowohl feiern, aber auch für unsere armen Partner in der Welt nutzen können, um noch mehr Hilfe an die bedürftigsten Menschen zu bringen.

Was gibt es Neues von unseren Hilfsprojekten in Afrika? Sie haben sicher vom Militärputsch in Burkina Faso am 25.01.2022 gehört. Trotzdem ließen sich unsere beiden Experten Hermann Bauer (Bewässerung) nicht davon abhalten; am 14.02. nach Burkina Faso zu reisen, um Vorbereitungen für ein umfangreiches Entwicklungs- und Stärkungsprojekt für unsere dortige Agrargenossenschaft zu treffen. Unser Vorstandsmitglied Stéphane Souli aus Pforzheim, der aus Burkina Faso stammt, ist schon seit 04.02.2022 wieder dort. Sie fühlen sich jetzt sogar sicherer als bei früheren Reisen, denn alle hoffen, dass die Korruption im Land ein Ende hat. Es gibt auch gute Chancen, dass die islamistischen Terroristen im Norden und Osten aus dem Land verjagt werden können. Denn Anschläge führten dazu, dass viele Inlandsflüchtlinge bei unseren Partnern weiter im Süden Frieden und genügend Lebensmittel suchten, was die Versorgungslage in einem der ärmsten Länder der Welt noch verschlimmert hat.

Auch deshalb will unser Entwicklungshilfeministerium dieses dringliche Projekt mit 90% Zuschuss unterstützen. Es soll eine Hühnerfarm, ein weiterer Schullehrgarten und bei der neuen Berufsschule eine Lehrwerkstatt für Agrargeräte- und Solaranlagen-Mechaniker gebaut werden. Denn die gelieferten Gerätschaften müssen laufend gewartet werden und die solare Tröpfchenbewässerung soll in dem warmen Klima ganzjährig für gute Ernten sorgen.

Koudougou (BF) Bau der Klinik

Der Bau des Krankenhauses in Burkina Faso geht coronabedingt und wegen Materialmangel jetzt doch bedeutend langsamer vonstatten als geplant. Einen festen Fertigstellungstermin will momentan niemand nennen. Leider mussten wir hier Kostensteigerungen von über 20% durch Materialknappheit verkraften. Dafür hat uns das Entwicklungshilfeministerium Ende 2021 eine Erhöhung der Projektsumme um 138.000 € genehmigt. Das bedeutet aber auch, daß sich der Spendenanteil um 34.500 € erhöht.

Integrationsschule

Bei der Integrationsschule in Uganda, die wir in Projektpartnerschaft mit Zinunula e. V., Kusterdingen, gebaut haben, fehlt nur noch der Innenausbau. Auch hier hat es sich gezeigt, dass bei der Planung einige Ausgaben zu gering bemessen waren, so dass ein umfangreicher Änderungsantrag auf dem Weg nach Bonn ist, der aber gute Chancen hat genehmigt zu werden. Anders als für Burkina Faso, wo wir dringend auf Ihre Spenden angewiesen sind, sorgt für den notwendigen Eigenanteil von 10% der Investitionskosten in Uganda Zinunula e.V. selbst.

Helfen Sie mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren unsere Hilfsprojekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim und der ganzen Kurpfalz kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Wir möchten die Gelegenheit wieder nutzen, um allen unseren Geld- und Sachspendern und unseren aktiven und passiven Mitgliedern und Mitarbeiter/innen für Ihre/Eure großartige Unterstützung danken! Denn nur aus diesem Hilfe-Miteinander besteht und entsteht „Konvoi der Hoffnung“!

Wir wünschen Ihnen/Euch alles Gute und vor allem Gesundheit!

Manfred Rölleke – Bernhard Schilling – Charly Bechle – Dr. Roland Fuest

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Burkina Faso

Intensivierung der landw. Produktion

Seit 14. Feb. 2021 halten sich unsere beiden Experten Hermann Bauer (Bewässerung) im Bezirk Bantougdou in Burkina Faso auf.

Sie treffen Vorbereitungen für ein Agrarprojekt in der Größenordnung von ca. 100 T€, mit dem die Produktivität von Landwirtschaft und Gartenbau im Süden der Sahelzone gesteigert werden sollen. Dazu gehören vor allem die Ausbildung junger Menschen in modernen aber nachhaltigen Anbaumethoden, in der Wartung von landwirtschaftlichem Gerät und auch in elektrischen Berufen, insbesondere zur Nutzung der reichlich vorhandenen Sonneneinstrahlung für die Stromerzeugung.

Eine Förderung des Projekts durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) in Höhe von 90 % der geplanten Kosten ist grundsätzlich zugesagt. Dennoch an dieser Stelle unser Aufruf nach Ihren Spenden, denn zum Einen müssen auch die verbleibenden 10 T€ finanziert werden und zum Anderen werden während der Durchführung bestimmt noch zahlreiche unvorhergesehene Wünsche auftreten, die auch finanziert sein wollen.

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Burkina Faso Rollstuhlprojekt SO-Europa Uganda Vereinsinformationen

Spendenquittung

selbst gemacht

Spenden und Mitgliedsbeiträge bis zu 300 € je Einzelbetrag können ohne amtliche Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung (z.B. Kontoauszug, selbst hergestellter Ausdruck/PDF-Datei einer Online-Überweisung) beim Finanzamt eingereicht werden.

Da -leider- nicht jeder Finanzbeamte unseren Verein kennt, benötigen Sie dazu zusätzlich eine Bestätigung von unserem Verein, dass wir als gemeinnützig anerkannt sind. Diese Bestätigung können Sie nachstehend herunter laden. Bei mehreren Einzelspenden im Jahr oder beispielsweise einem Dauerauftrag benötigen Sie diese Bestätigung nur einmal.

Dieses Verfahren gilt für alle Überweisungen und Lastschrifteinzugsverfahren. Es gilt nicht für Bargeldspenden.

Zur Bestätigung der Mittelverwendung laden Sie hier das zutreffende Dokument herunter:

Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V.

Konvoi der Hoffnung Karlsruhe e. V.

Konvoi der Hoffnung Ortsgruppe Waghäusel e. V.

Konvoi der Hoffnung Ortsgruppe Bruchsal e. V.

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Burkina Faso Rollstuhlprojekt SO-Europa Uganda Vereinsinformationen

Nr. 25 vom 22.12.2021

Liebe Mitglieder, Mitarbeiter-, Spender- und Unterstützer*innen,

jedes Jahr vor Weihnachten überlegen wir uns in der Vorstandschaft, wie wir Sie/Euch so kurz und gleichzeitig umfassend wie möglich über unsere Hilfsprojekte informieren können. Dabei dürfen aber unsere weiteren Projekt-Planungen und die anstehenden Herausforderungen auch nicht zu kurz kommen.

Wir sind keine professionellen Berichterstatter aber eines haben wir auch gelernt: „Bilder sagen mehr als Worte“! Allerdings macht uns da die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen gewaltigen Strich durch die Rechnung! Wir dürfen keine Bilder zeigen, wenn uns die Menschen ihr Einverständnis nicht gegeben haben. Das Veröffentlichen von Bildern behinderter Menschen, insbesondere auch Kinder, ist unter Strafe gestellt, wenn kein ausdrückliches Einverständnis vorliegt. Das ist bei Bildmaterial aus Ländern der Dritten Welt, wo oftmals Schreiben und Lesen nicht bekannt sind, fast unmöglich. Aber genau diesen „Ärmsten der Armen“ in ihrer misslichen Lage zu helfen, aus ihrer Hilf- und Würdelosigkeit herauszukommen, ist unser Ziel! Doch wie können wir Spendenwerbung betreiben, wenn wir keine Gesichter und schon gar keine behinderten Menschen zeigen dürfen?!

Dennoch versuchen wir es. Wir berichten, wie beschwerlich die Arbeit im Vorfeld ist, wenn man bedürftigen Menschen helfen will. Wir zeigen Fotos unserer Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe, unserer mit wertvollen Wirtschaftsgütern gefüllten Halle in Oberhausen, von beschwerlichen LKW-Beladungen und dem Abladen vor Ort, usw. Dass die Hilfe bei den Bedürftigen ankommt und dort Freude und bei Behinderten sogar ein Zugewinn an Menschenwürde entstanden ist, können Sie sich/Ihr euch sicher selbst vorstellen.

Über unsere Entwicklungsprojekte in Afrika haben wir schon im letzten Infobrief ausführlich berichtet. Für uns war die Einstufung von Burkina Faso 2020 als eines der ärmsten Länder der Welt mit einer 90%-Förderung durch das Entwicklungshilfeministerium für neue Investitionsprojekte sehr vorteilhaft. Für früher genehmigte Projekte gibt es leider nur eine Finanzierung von 75%, d.h. wir müssen 25% selbst beisteuern, während es bei neuen „nur noch“ 10% sind. Dies versetzt uns in die Lage, im Lauf des Neuen Jahres eine weitere Grund- und Realschule in Burkina Faso zu bauen.

Die vier Gebäude und Toiletten umfassende Berufsschule in Burkina Faso wurde zum Schuljahresbeginn im September in Betrieb genommen. Jetzt haben wir beim Entwicklungshilfeministerium ein Agrar-Förderprojekt beantragt, das die Lebensmittelversorgung durch unsere Agrar-Genossenschaft in der Region verbessern soll. Dies beinhaltet auch eine Lehrwerkstatt für Agrargeräte- und Solaranlagen-Mechaniker.

Die Inklusionsschule in Uganda wird voraussichtlich im Mai 2022 ihren Betrieb aufnehmen, wenn die seit über einem Jahr andauernden Schulschließungen wegen Corona beendet werden. Da ist auch schon ein Nachfolgeprojekt im Antragsstatus für einen Integrativen Kindergarten. In 2-3 Jahren soll dort auch eine Werkstatt entstehen, wo behinderte und nicht-behinderte Jugendliche einen Beruf erlernen können.

Der Bau des Krankenhauses in Burkina Faso geht Corona-bedingt etwas langsamer vonstatten als geplant, aber die Fertigstellung ist im Frühjahr 2022 abzusehen. Leider mussten wir hier Kostensteigerungen von über 20% durch Materialknappheit verkraften. Dafür hat uns das Entwicklungshilfeministerium jetzt eine Geldmittel-Aufstockung von 138.000 € genehmigt, wovon wir allerdings 34.500 € zusätzlich beizusteuern haben.

Und hier muss jetzt unser größtes Sorgenkind aber auch unsere Herzenssache wieder zur Sprache kommen! Die Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe mit den beiden hauptberuflichen Arbeitskräften C. Wieschalla und U. Dübon ist sehr produktiv und vor allem wird hervorragende Qualität produziert. Allerdings haben wir jeden Monat Personalkosten und Pacht für die Werkstatträume in Höhe von über 5.100 € zu finanzieren. Dazu kommen Kosten für Ersatzteile und Vollgummi-Bereifung der Rollstühle und unser Eigenanteil für die Fracht von rund 2.400 €, was insgesamt 7.500 € ergibt. Dieser Betrag ist mittlerweile von uns vollständig durch Spenden zu finanzieren.

Deshalb muss ohne Unterlass die Werbetrommel für dieses wichtige Projekt gerührt werden! Es gibt (leider) Menschen auf dieser Welt, für die ein instand gesetzter Rollstuhl überlebensnotwendig ist. Sie kriechen im Dreck auf Händen und Knien, infizieren sich mit Bakterien was schlimmstenfalls zum Tode führt. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Stiftung Nussbaum Medien und die Sparkasse Karlsruhe für die beiden erfolgreichen Online-Spendenwettbewerbe im Dezember 2021.

Oder denken Sie an Kinder, die infolge Muskelschwäche nicht laufen lernen können. Ihnen hilft oft ein Rollator (wie ihn unsere alten Leute benutzen), um laufen zu lernen und somit von einer lebenslangen Behinderung verschont zu bleiben.

Deshalb unsere Bitte: Helfen Sie mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren dieses und andere Projekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe und der ganzen Kurpfalz kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Wir waren sehr froh, dass dieses Jahr wieder unser traditioneller Info-Abend am 9. November stattfinden konnte und hoffen, dass dies auch in 2022 wieder möglich wird.

Wir möchten zu diesem Jahresende allen unseren Geld- und Sachspendern und unseren aktiven und passiven Mitgliedern und Mitarbeiter/innen für Ihre/Eure großartige Unterstützung danken! Denn nur aus diesem Hilfe-Miteinander besteht und entsteht „Konvoi der Hoffnung“!

Wir wünschen Ihnen/Euch allen ein frohes Weihnachtsfest, sowie Glück und vor allem Gesundheit für 2022!

Der Vorstand des Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen e. V.

gez. Manfred Rölleke – Bernhard Schilling – Charly Bechle – Dr. Roland Fuest