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Vereinsinformationen

Nr. 28 vom 25.11.2022

es gibt sehr viel zu tun hier, aber rechtzeitig zu Beginn der Adventszeit erhalten Sie unsere neuen Informationen; natürlich verbunden mit dem „Hintergedanken“, Sie nochmals vor Weihnachten um eine Spende für die vielfältigen Aufgaben zu bitten.

Der Besuch des Info-Abends ließ leider etwas zu wünschen übrig, alle Mitwirkenden hatten sich sehr gut vorbereitet. Es gibt aber eine Video-Aufzeichnung des Abends, die Sie sich auf Youtube ansehen können:

Hier nochmals in Zahlen zusammengefasst die Aktivitäten in diesem Jahr:

Alles in 1.000 €, Stand. 6.11.2022

Doch wir wissen: „Bilder sagen mehr als Worte“. So versuchen wir, trotz der schlimmen Einschränkungen durch die Datenschutzgrundverordnung, Fotos zu zeigen, auch wenn wir gezwungen sind, die Gesichter unkenntlich zu machen. Dass die Hilfe bei den Bedürftigen gut ankommt und dass besonders bei behinderten Menschen sogar ein Zugewinn an Menschenwürde entsteht, können Sie sich/Ihr euch sicher selbst vorstellen, auch wenn Gesichter verdeckt sind.

In diesem Infobrief wollen wir aber auch über unsere Entwicklungsprojekte in Afrika berichten. Leider wurden vom Entwicklungshilfeministerium für neue Investitionsprojekte die Hürden für eine 90%-Förderung jetzt wieder sehr hoch gelegt. Somit werden die vor kurzem genehmigten Projekte für eine bessere Lebensmittelversorgung der Bevölkerung durch Agrarförderung und die Lehrwerkstatt an der Berufsschule in Burkina Faso nur mit 75% bezuschusst, d.h. wir müssen 25% selbst beisteuern. Trotzdem können wir so Ihre Spenden verfünffachen, d.h. aus 100 € Spende werden 500 €! Aus Geldmangel mussten wir aber eine geplante, weitere Grund- und Realschule in Tangoden/Burkina Faso „auf Eis legen“, weil wir die laufenden Investitionsprojekte noch zu finanzieren haben.

Die Inklusionsschule in Uganda ist fertiggestellt und wird voraussichtlich im Januar 2023 ihren Betrieb aufnehmen,

Der Bau des Krankenhauses in Burkina Faso geht nach Corona und Materialmangel jetzt wieder schneller voran und wir hoffen, dass im Januar 2023 der Betrieb langsam beginnen kann. Leider mussten wir hier erhebliche Kostensteigerungen verkraften. Deshalb hat uns das Entwicklungshilfeministerium eine weitere Geldmittel-Aufstockung von 60.000 € genehmigt, wobei wir allerdings noch 20.000 € zusätzlich beizusteuern haben. Die neuen Gesamtkosten der Klinik mit Notaufnahme und Apotheke betragen jetzt knapp 816.000 €.

Aber unser größtes Sorgenkind aber auch „unsere Herzenssache“ ist die Rollstuhlwerkstatt in Karlsruhe. Sie ist sehr produktiv und vor allem wird hervorragende Qualität produziert. Allerdings haben wir jeden Monat Personal-kosten und Pacht für die Werkstatt-räume in Höhe von über 5.700 € zu finanzieren. Dazu kommen Kosten für Ersatz-teile und Vollgummi-Bereifung der Rollstühle und unser Eigenanteil für die Fracht von rund 2.000 €, was insgesamt 7.700 € ergibt. Dieser Betrag ist mittlerweile von uns vollständig durch Spenden und Beiträge zu finanzieren. Wir haben jetzt ja auch unser kostenloses Lager (Notkirche) in Karlsruhe verloren! Helfen Sie uns bitte neue, günstigere Räumlichkeiten für Werkstatt und Lager mit einer Größe von 500-600 m2 in der Region zu finden.

Für dieses einmalige, äußerst dringliche Hilfsprojekt für die „Ärmsten der Armen“ muss ohne Unterlass die Werbetrommel gerührt werden! Es gibt (leider) Menschen auf dieser Welt, für die ein instand gesetzter Rollstuhl überlebensnotwendig ist. Sie kriechen sonst im Dreck auf Händen und Knien, infizieren sich mit Bakterien was schlimmstenfalls zum Tode führt. Oder denken Sie an Kinder, die infolge Muskelschwäche nicht laufen lernen können. Ihnen hilft oft ein Rollator (wie ihn unsere alten Leute benutzen), um laufen zu lernen und somit von einer lebenslangen Behinderung verschont zu bleiben.

Deshalb unsere Bitte: Helfen Sie mit Ihrer einmaligen oder regelmäßigen Spende mittels Überweisung, Dauerauftrag oder im Lastschriftverfahren dieses und unsere anderen Hilfsprojekte fortzuführen. Machen Sie bitte Werbung für uns im Bekanntenkreis oder auf einer Webseite. Im Raum Karlsruhe und der ganzen Kurpfalz kommt auch gerne jemand vom Konvoi der Hoffnung zu Ihrer Veranstaltung, um die Projekte vorzustellen.

Wir möchten zu diesem Jahresende allen unseren Geld- und Sachspendern und unseren aktiven und passiven Mitgliedern und Mitarbeitenden für Ihre/Eure großartige Unterstützung danken! Denn nur aus diesem Hilfe-Miteinander besteht und entsteht „Konvoi der Hoffnung“!

Wir wünschen Ihnen/Euch allen ein frohes Weihnachtsfest, sowie Glück, Frieden und Gesundheit für 2023!

die Vorstandschaft Konvoi der Hoffnung Oberhausen-Rheinhausen, Waghäusel, Bruchsal und Karlsruhe e. V.